Archiv

 

 

 

Mai 2015

 

Nach jahrelanger vergeblicher Suche nach einer Möglichkeit eines unserer Einzelhäuser um einen zweiten Saal zu erweitern, hat sich nun endlich eine eventuell aussichtsreiche Gelegenheit ergeben. In einem an die Roxy-Lichtspiele angrenzendem Mehrfamilienhaus ist die Erdgeschoß-Wohnung frei geworden. Da es sich hierbei um ein ehemaliges Lager handelt, sind die Deckenhöhen auch für die geplante Umnutzung ausreichend. Die Einsicht in die Baupläne bei der Stadt Helmstedt ergab, dass ein direkter Zugang vom bestehenden Foyers des Roxys ebenfalls machbar ist, so daß wie gleich Nägel mit Köpfen gemacht und die Wohnung auf Verdacht angemietet haben. Ein langgehegter Traum wird hoffentlich wahr!

 

Den ersten Entwurf kann man auf dem rechten Bild bewundern ;-)

 

Juni bis November 2015

 

Umfangreiche Recherchen und unzählige Gespräche mit unserer Architektin, dem Statiker und den Mitarbeitern des Bauamtes der Stadt Helmstedt haben ergeben, dass das Projekt zwar schwierig aber nicht unmöglich ist. Nachdem eine Bauvoranfrage ebenfalls keine größeren Probleme aufzeigte, hat unsere Architektin Ende November den Bauantrag eingereicht. Laut ersten Zeichnungen wird es ein gemütlicher kleiner Saal mit 4 Reihen á 10 Sitzplätzen. Um eine optimale Sicht von allen Plätzen zu ermöglichen und gleichzeitig die maximale Leinwandgröße herrauszuholen, haben wir uns dazu entschlossen den Saal nocheinmal um 1,50 m tiefer zu legen. Der Höhenunterschied ´zwischen den Reihen wird bei ungefähr 35 bis 40 cm, der Reihenabstand bei 1,25 m liegen. Nach ersten Berechnungen wird die Leinwand ca. 5,50 m x 2,80 m groß werden.

 

Dezember 2015

 

In Sachen Bauantrag haben wir vor den Feiertagen nichts mehr gehört.

 

Januar 2016

 

Endlich passiert mal was. Um die genauen Maße der Räumlichkeiten ermitteln zu können, hat die Fa. Lippelt damit begonnen, die ehemalige Wohnung zu entkernen. Da das Erdgeschoß des Gebäudes ursprünglich mal eine Lagerhalle war, konnte dies ohne größere Probleme geschehen. Am Ende blieben nur zwei Stützen und ein Schornstein mitten im jetzt relativ großen Raum übrig. Nun können genauere Bauzeichnungen und Statikberechnungen zum Bauantrag eingereicht werden.

Die Stadt hat im Zuge des Bauantrages die Nachbarn schriftlich befragt. Diese haben nun einen Monat Zeit Einwände vorzubringen.

 

 

Februar 2016

 

Nachdem nun die Machbarkeit gegeben ist, fangen wir an die zweite Hürde des Projektes abzuarbeiten - die Finanzierung. Angebote müssen eingeholt werden und unsere Architektin hat damit begonnen eine Kostenschätzung nach DIN 276 (In Deutschland ist alles genormt - selbst die Kostenschätzung) zu erstellen.

Nach grober Ermittlung des Kostenrahmens, können jetzt erste Gespräche mit unserer Hausbank geführt und entsprechende Förderanträge bei der FFA (Filmförderungsanstalt) und der Nordmedia  (Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH) gestellt werden.

 

März 2016

 

Wie haben nette Nachbarn und keiner der Befragten hatte ein Problem mit unserem Vorhaben. Unsere Architektin verhandelt zur Zeit mit dem Bauamt, um welche Gebäudeklasse es sich hier handelt. Je höher die Gebäudeklasse desto aufwändiger wird die Realisierung. Wir sind zuversichtlich, dass auch hier eine Lösung gefunden werden kann, die für alle Parteien tragfähig ist.

 

April 2016

 

Mit Herrn Pelzer von der Deutschen Theaterbau GmbH haben wir einen kompetenten Partner für den Innenausbau gefunden. Er hat uns auf mögliche Schwierigkeiten und Probleme hingewiesen und gleichzeitig versucht Lösungswege aufzuzeigen. Da es sich um ein Wohnhaus handelt und wir keine bösen Überraschungen erleben möchten, haben wir uns dazu entschlossen ein Schallschutzgutachten erstellen zu lassen. Zum Glück finden wir mit Herrn Dipl. Ing. Karsten aus Braunschweig einen Sachverständigen, der uns zusagt, die nötigen Prüfungen zeitnah durchführen zu können. Mitlerweile liegt uns auch ein sehr gutes Finanzierungsangebot unserer Hausbank vor. Wir müssen unseren Sachbearbeiter allerdings etwas vertrösten, da wir den Kredit ungern abschließen wollen, bevor uns die Baugenehmigung vorliegt.

 

Mai 2016

 

Mitte Mai ist es endlich soweit. Herr Karsten und seine Mitarbeiterin rücken mit sehr viel Equipment an, um die Schallprüfung durchzuführen. Das Ganze ist wirklich sehr Interessant. In den benachbarten Wohnungen werden unzählige Mikrofonen aufgestellt und anschließend im zukünftigen Saal alle möglichen Arten von Lärm erzeugt. Es wird gepfiffen und getrommelt, zum Schluss wird sogar mit einer Schreckschusspistole geschossen. Nun heisst es: warten auf das schriftliche Gutachten.

 

Juni 2016

 

Das Gutachten liegt jetzt endlich vor und ist Teil des Bauntrages geworden. Unter anderem wurde uns bestätigt, dass ein sogenannten Raum-im-Raum erstellt werrden muss. Dieser muss vollkommen entkoppelt von der bestehenden Wänden, Decke und Boden sein, damit kein Schall übertragen werden kann. Im Grunde warten wir jetzt nur noch auf den Bericht des Prüfstatikers der Stadt Helmstedt, dann sollte der Erteilung der Baugenehmigung nichts mehr im Wege stehen.

 

Juli 2016

 

Es ist soweit: die Baugenehmigung ist da!!!!  Jetzt kann es endlich richig losgehen. Ausserdem haben wir auch positive Bescheide der Filmförderungsanstalt und der Nordmedia AG erhalten. Ein erfreulicher Monat. Der Kreditvertrag mit unserer Hausbank konnte jetzt auch endlich unterschrieben werden.

 

August 2016

 

Nachdem nun alle Vorraussetzungen erfüllt sind, konnten auch die Aufträge vergeben werden. Wir versuchen möglichst viele Arbeiten an Firmen aus Helmstedt und der näheren Umgebung zu vergeben. Die Rohbauarbeiten sollen von der Fa. Mensch aus Emmerstedt übernommen werden, um die Elektrik kümmert sich die Fa. Spelly und die Arbeiten an den Wasser- und Abwasserleitungen werden durch die Fa Wertmann durchgeführt. Unsere Architektin hat alle beteiligten Gerwerke zu einem ersten Arbeitstreffen eingeladen. Alle bis auf Herrn Karsten (Schallschutz) sind der Einladung gefolgt. Wie sich herausstellte wäre Herr Karsten dabei allerdings der wichtigste Mann gewesen, da noch einige Fragen und Probleme hinsichtlich der Umsetzung seines Gutachtens aufkamen. Diese konnten aber im Nachhinein alle noch mit ihm geklärt werden.

 

September 2016

 

Wir machen uns auf den Weg ins Erzgebirge, um mit Herrn Pelzer von der Deutschen Theaterbau GmbH die Gestaltung des Saals festzulegen. Da aus unserer Sicht ein kleiner Saal besonders gemütlich sein muss, haben wir uns für eine besondere Wandbespannung und Teppichboden entschieden. Um den Sitzkomfort zu erhöhen haben wir auf 4 Sessel verzichtet und lassen den Saal mit breiteren sehr bequemen Ledersessel ausstatten. Der Saal bekommt also nur noch 36 Plätze.

Im Zuge der Erweiterung haben wir uns ebenfalls dazu entschlossen, unseren alten Süßwarentresen erneuern zu lassen. Die Arbeiten dafür beginnen Ende September. Der neue Tresen wird großzügiger gestaltet und um einen weiteren Verkaufsplatz erweitert.

 

Oktober 2016

 

 

Der neue Süßwarentresen ist fertig und bietet unseren Mitarbeitern jetzt viel mehr Platz bei der Arbeit. Der zusätzliche Verkaufsplatz verhindert lange Schlangen beim Einlass. Die Farbgestaltung der Fa. Chmiel rundet den Gesamteindruck wunderbar ab.

 

 

Weitere Berechnungen des Prüfstatikers sowie eine hohe Auslastung der Fa. Mensch,  führten zu weiteren Verzögerungen. Aber nun ist es endlich soweit: die Rohbauarbeiten am Gebäude haben Anfang Oktober begonnen. Als erstes wird die Öffnung für eine Bautür aus dem Mauerwerk geschnitten, um einen Zugang für die benötigten Baumaschinen zu schaffen. Da der Saal ja tiefergelegt werden muss, soll zunächst die wirkliche Tiefe der Fundermente ermittelt werden. Sollte die Tiefe nicht ausreichen, müssen die Fundamente in kleinen Abschnitten unterfangen werden. Desweiteren müssen im Erdreich vor dem Gebäude Betonwinkel eingesetzt werden, die den Druck von aussen auf das Fundament abfangen sollen. Ein Teil der Fenster wurden ebenfalls schon zugemauert.

 

November 2016

 

Der große neue Stahlträger wurde eingebaut. Jetzt kann mit dem Rückbau des Schornsteins begonnen werden. Nach einem Tag ist von ihm nichts mehr zu sehen. Die statischen Arbeiten sind damit abgeschlossen. Damit liegen die Voraussetzungen vor, dass mit den Ausschachtungen im innern des Gebäudes begonnen werden kann. Um die nötige Höhe im Saal zu gewinnen muss der gesamte Raum ca. 1,70m tief ausgeschachtet werden. Mit Hilfe eines Minibaggers gehen diese Arbeiten relativ zügig voran.

 

Dezember 2016

 

Die Erdarbeiten sind abgeschlossen und die freigelegten Fundamente bekommen einen speziellen Auftrag, der gegen Feuchtigkeit schützen soll. Die Vorbereitungen für die neuen Bodenplatten des Saals laufen und können auch noch pünktlich vor Weihnachten gegossen werden. Jetzt haben sie genügend Zeit um über die Feiertage bis ins neue Jahr auszuhärten.

 

 

Die aktuellen Baufortschritte findet ihr auf der Seite "Aktuelles".

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